Autarkie dank Batteriespeicher?
Das groรe Versprechen bezรผglich Autarkie durch Batteriespeicher fรผhrt viele Hausbesitzer in die Irre und verleitet in Kombination fehlgeleiteter finanzieller Anreizen zu klimapolitisch und volkswirtschaftlich irrationalem Handeln. Die Branche hat sich darauf eingestellt und profitiert davon.
Der groรe Widerspruch โ Autarkie mit Anschluss
Nahezu alle, die glauben, autark zu sein, haben einen Stromanschluss, den sie mehr oder weniger nutzen, sind also in Wirklichkeit bezรผglich Stromversorgung nicht autark. Wirklich autartk wรคren sie lediglich ohne Stromanschluss. Autarke bleibt ist also meist ein leeres Werbeversprechen. Da dem einen oder anderen Kunden dies vielleicht auch auffรคllt, wird dann gerne gesagt, dass der Stromanschluss nur zum Einspeisen รผberschรผssigen Stroms und ansonsten „nur im Notfall“ genutzt wรผrde. Doch das ist in vielen Fรคllen Augenwischerei. Auch die teilweise bestehenden Anforderungen an Steuerbarkeit der kundenseitigen elektrischen Anlagenteile widerspricht einer Autarkie.
Der groรe Widerspruch โ Autarkie und die รkobilanz
Es gibt noch eine unangenehme Wahrheit, die nicht gerne ausgesprochen wird: Ein Batteriespeicher erhรถht den CO2-Ausstoร. Warum das so ist, lรคsst sich leicht erklรคren: Anstatt den selbst erzeugten Photovoltaikstrom in der unmittelbaren Nachbarschaft direkt und ohne merkliche Verluste zu nutzen, wird er u.a. mit Umwandlungsverlusten in einen Batterieยญspeicher gepackt. Zudem wurde dieser Speicher mit hohem Aufwand an Herstellungsenergie hergestellt. Nach Einspeicherung wird die durch Umwandlungsverluste reduzierte Menge an Gleichstrom wiederum mit Verlusten in Wechselstrom gewandelt und schlieรlich verbraucht. Der Gesamtaufwand sowie der CO2-Ausstoร steigt also im Vergleich zu einer batteriefreien netzabsierten Lรถsung! Nur finanziell mag es sich lohnen.
Der Haken mit der Batterie
Anhand eines Beispiel-Einfamilienhauses mit Wรคrmepumpe mit einer angeblich hochwertigen Markenbatterie der Firma Tesla mit โwenigโ Verlusten kann man in folgender Abbildung gut die realen Verhรคltnisse erkennen. Der PV-Stromertrag รคndert sich durch die Batterie nicht, der Netzbezug sinkt. Soweit wird das Versprechen der Batterie-Verkรคufer erfรผllt.

Strombilanz eines Einfamilienwohnhauses mit Wรคrmepumpe. Links ohne Batteriespeicher, rechts mit Batteriespeicher. Quelle: erstellt mit Polysun (Simulationssoftware fรผr Haustechniksysteme) und รผberarbeitet von Energiebuendel
Was keiner sagt: Der Stromverbrauch steigt um die nicht unerheblichen Batterieverluste, die eingespeiste und verkaufte Strommenge sinkt. Beide Werte haben nichts mit dem beliebten Kennwert โEigenversorgungsanteilโ zu tun, fallen also bei dem รผblichen Vergleich dieser Zahl unter den Tisch. Die Zusatzkosten kรถnnen die Reduktion des zugekauften Stroms groรteils wieder aufwiegen. Dazu kommen die Investitionskosten.
Risikoverteilung und Alternative
Strom ist teuer und damit eine gute Basis fรผr eine Geschรคftsidee. Es gibt sehr viele Angebote am Markt, die sich auch hรคufig รคndern. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, was im Einzelfall sinnvoll ist und welches Risiko man รผbernehmen will. So oder so ist man immer von einem Anbieter und dessen Preisgestaltung abhรคngig.
Wer Stromspeicher betreibt, zahlt hohe Gebรผhren fรผr die Durchleitung des Stroms, obwohl er einen Teil der Aufgabe der Netzstabilisierung รผbernimmt. Und damit kommen Zweifel nicht nur hinsichtlich der รถkologischen, sondern auch der finanziellen Seite von Batteriespeichern.
รkologisch sinnvoll wรคre, statt in jedem Haus in jedem sinnvollen Netzbereich (z.B. an den Umspannwerken auf Niederspannung) einen zentraler Batteriespeicher zu platzieren. Dies kรถnnten auch ausgediente Batteriespeicher aus Mobilitรคtsanwendungen sein, also bereits genutzte Ressourcen, die man so weiter sinnvoll nutzen kann. Der Vorteil dieser Speicher wรคre, dass sich innerhalb des Niederspannungsnetzes alle Verbraucher und Erzeuger ausgleichen und damit die Spitzen weitgehend reduziert sind. Fรผr solche Speicher bleiben nur die groรen, geglรคtteten Schwankungen รผbrig, die sich wirklich zu speichern lohnen. Der Speicher kann also im Verhรคltnis zur Summe vieler kleiner, dezentraler Speicher im Endeffekt wesentlich kleiner dimensioniert werden – ganz abgesehen von all den unnรถtigen Wechselrichtern, Gehรคusen, Regelungen und dem Datenverkehr. Auch die Steuerung ist zentral wesentlich einfacher und effektiver. Das mรผsste der Netzbetreiber organisieren.
Das Problem ist das Marktmodell, das einen freien Markt fรผr Strom behindert, der es jedem leicht ermรถglichen wรผrde, Strom an Mieter, Nachbarn oder einen Stromhรคndler zu liefern. Wichtig wรคre nur ein Grรผnstromprivileg, dass wirklich der grรผne Strom und nicht der kaum regelbare Strom aus fossilen Quellen im Netz ist. Und Datenschutzregeln.
Die Wirtschaftlichkeit โ sinkt mit der Speichergrรถรe
Eine Kilowattstunde Strom vom Dach aus einer PV-Anlage kostet Anfang 2025 โ je nach den Randbedingungen โ etwa 0,10 Euro. Das ist fรผr Privathaushalte deutlich gรผnstiger, als wenn sie den Strom aus dem Netz beziehen. Insofern lohnt es sich also, Strom fรผr den direkten Verbrauch auf dem Dach zu erzeugen. Die Frage ist nur: Was รคndert daran ein Batteriespeicher?
Die wesentlichen Rahmenbedingungen zur Lรถsung dieser Frage sind die Hรถhe des Stromยญverbrauchs und die Lebensdauer des Batteriespeichers. Beim Verbrauch gilt es zwei Fรคlle zu unterscheiden: Einmal mit einer elektrischen Wรคrmepumpenheizung, einmal ohne Stromheizung. In letzterem Fall werden fรผr ein Einfamilienhaus mit Vierpersonen-Haushalt oft 4.000 kWh pro Jahr oder mehr als Standardverbrauch angegeben. Bei einem Strompreis von 0,35 Euro fallen damit bei รผblichem Strombezug also jรคhrlich etwa 1.400 Euro ohne fixe Grundgebรผhr an. Daraus ergibt sich durchaus ein Einsparpotenzial.
Die einfachste Einsparmรถglichkeit lautet: Weniger Strom verbrauchen! Mit effizienten Hausgerรคten, Stand-by-Abschaltung, optimierten Verhaltensweisen usw. lรคsst sich der Stromverbrauch eines Vierpersonen-Haushalts auch auf (weit) unter 2.500 kWh/a drรผcken. Wenn man entsprechend weniger Strom verbraucht โ was durchaus nicht selten ist โ dann sinken die Stromkosten auf etwa 875 Euro pro Jahr. Man spart also alleine durch Stromeinsparungen jรคhrlich gut 500 Euro, was deutlich mehr ist, als man mit einer Batterie einsparen kann.
Zur eigenen Potenzialermittlung gibt es einige Stromspar-Rechner im Internet. Andere Internet-Rechenwerkzeuge berechnen die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen mit und ohne Batteriespeicher. Diese weisen meist hรถhere Gewinne aus fรผr PV-Anlagen ohne Speicher im Vergleich zu gleich groรen Anlagen mit Speicher. Die Batteriespeicher erhรถhen zwar die eingesparten Stromkosten, aber eben auch die Investitionskosten, so dass sich im Vergleich die PV-Anlage alleine mehr lohnt. Ebenso verhรคlt es sich bei der CO2-Bilanz.
Damit sich Batteriespeicher lohnen, sollte vor allem auf folgende Hebel geachtet werden:
- hohe Lebensdauer (die selten fรผr 15 Jahre garantiert wird).
- Optimierung der Speichergrรถรe. Diese liegt beim Einfamilienhaus oft bei ca. 4 kWh, grรถรere Kapazitรคten bringen oft nur wenig zusรคtzlichen Nutzen.
- Effizienz des Speichers. Der oft angegebene SPI (System Performance Index) bezieht sich auf das ideale System, nicht auf die tatsรคchliche Effizienz. Davon ab gehen Verluste der Dimensionierung, Umwandlung, Regelung, Energiemanagement und Bereitschaft โ bezogen auf Verbrauchsprofile in der Prรผfnorm. Schon die Realitรคt kann diese Werte nach unten drรผcken, am Ende sind 15-25% Verluste gegenรผber dem ersten erwartungsfrohen Gefรผhl durchaus mรถglich. Auf die Effizienz der Anlagen ist deswegen besonders zu achten und fachkundiger Rat hinzuzuziehen.
Zu guter Letzt
Fakt bleibt: Wer viel Strom spart, spart auch am meisten Geld. Sinnvoller als in Batteriespeicher zu investieren wรคre es, Wasch- und Spรผlmaschine sowie andere Groรverbraucher wie Staubsauger dann zu betreiben, wenn die PV-Anlage Strom erzeugt. Und man sollte Stand-by konsequent ausmerzen und energieeffiziente Elektrogerรคte nutzen. Gleiches gilt fรผr die Beleuchtung.
Wer elektrische Verbraucher nur dann einschaltet, wenn sie wirklich gebraucht werden, kann seinen Stromverbrauch deutlich unter den Durchschnittsยญverbrauch senken. Das kostet wenig und bringt viel. Das wirklich intelligente Haus dank hohem „Eigenversorgungsanteil“ bzw. hoher „Eigenversorgungsquote“.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ihren Artikel gelesen und kann prinzipiell zustimmen, dass Personen, die weniger Strom verbrauchen, auch mehr sparen. Allerdings ist ein hรถherer Stromverbrauch bei den meisten Menschen auch mit mehr Komfort verbunden.
Nun zu meinen Kritikpunkten zu diesem Artikel: Ich bin selbst Elektroinstallateur und frage mich, woher ihr Beispiel kommt. Keine meiner Anlagen, die ich fรผr Endkunden installiert habe, deckt sich auch nur ansatzweise mit Ihren Angaben. Deshalb denke ich, dass hier bewusst ein Worst-Case-Szenario geschildert wird.
Sie schreiben, dass eine Tesla Batterie verbaut wurde und dass diese zu den besseren Batterien gehรถrt. Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung? Fรผr mich sehen die Daten im Datenblatt von Tesla eher mittelmรครig aus und vor allem als nicht geeignet fรผr das Beispiel. Die Tesla Powerwall ist auch in Deutschland nicht sonderlich verbreitet, weswegen ich noch weniger verstehe, warum Sie dann ausgerechnet diese vorstellen.
Ebenfalls arbeiten Sie sich hier nur an einem einzigen Beispiel ab, bei welchem auch noch nicht einmal genaue Details aufgezรคhlt werden zur Anlage und Lastprofil.
Ein guter und fairer Artikel wรผrde in meinen Augen mehrere detailreiche Beispiele vorstellen, bei denen genaue Angaben zu Anlagegrรถรe, Ausrichtung, Alter, Lastprofil, Standort, Ausrichtung, usw. usw. gemacht werden.
Fรผr mich hat dieser Artikel eher Bild-Niveau, um jeden Preis eine Richtung einschlagen, auch wenn ich dafรผr einfach alles so rechne und darstelle das es maximal schlecht aussieht.
Guten Tag Herr Ziegler,
Ihr Hinweis ist grundsรคtzlich berechtigt, vielen Dank dafรผr. Er geht aber am Ziel der Aussage meines Artikels vorbei.
Dieser Artikel ist eine stark gekรผrzte รberarbeitung eines Artikels von 2019. Damals hatten wir, wie Sie sich das wรผnschen, viele Varianten berechnet. Ergebnis der Aussage damals und dieses Artikels ist, dass der Eigenstromverbrauch des Batteriesystems in der Regel nicht betrachtet wird, aber vorhanden ist. Die Grรถรenordnung variiert in Abhรคngigkeit des Batteriewechselrichters und der Batterie (Typ und Grรถรe). Die Grafik des Beispiels ist nur eine, die dies gut zeigt.
Und weiter wollte ich zeigen, dass die Auslegung sehr wichtig ist, der Speicher meistens zu groร gewรคhlt wird und der Strompreis des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms durch die Batterie erhรถht wird.
Kern meiner Aussage soll sein, dass Batterien damit grundsรคtzlich die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage nur in bestimmten Fรคllen knapp erhรถhen kรถnnten und Batterien volkswirtschaftlich und รถkologisch besser an Netzknoten installiert werden sollten. Und damit, dass der gigantische Ressourcen-Verbrauch vieler kleiner dezentraler Batteriespeicher sich zwar individuell etwas lohnen kann (oder zumindest ein gutes Gefรผhl geben kรถnnte, wenn man alles andere ausblendet), aber eben nicht zur Lรถsung von Klimaproblemen taugt. Und das hat sich seit der ersten Fassung nicht geรคndert.
Dass in unserem Wirtschaftssystem Klein-Batteriespeicher von verschiedenen Seiten stark beworben werden und ein Faktor sind, will ich nicht abstreiten. Gerade auch als Wirtschaftsfaktor. Doch basiert dies meiner Meinung nach mehr auf Wunschdenken, als auf physikalischen und รถkologischen Grundlagen.
Mit freundlichen Grรผรen
Friedemann Stelzer
Da kann ich nur zustimmen. Zu viele Tage mit Wolken reduzieren die Produktion des eigene Stroms. Herstellung der einzelnen Bauteile verbraucht Energie und Rohstoffe. Wann wird das sich amortisieren?
Und was keiner bedenkt: Wenn kein Wind- und Solarstrom zur Verfรผgung stehen, muss das herkรถmmliche Kraftwerk dafรผr herhalten. Wir erlauben uns mit teuren Kosten (hohe Strompreise) den Luxus der Redundanz.
Sonne + Wind >> Kraftwerke drosseln bis ausschalten, ohne Sonne + Wind > Kraftwerke hochfahren.
Hallo Herr Dietrich Moldan,
in diesem Beitrag geht es nicht um die Bewertung von Solar- oder Windstrom insgesamt, sondern um kleine Batteriespeicher und um eine Beschreibung, unter welchen Umstรคnden diese Sinn machen und unter welchen Umstรคnden nicht. Letztendlich ist es aber natรผrlich beim Einsatz vieler Techniken wichtig und sinnvoll, u.a. deren Wirtschaftlichkeit und รถkologische Sinnhaftigkeit auch im Vergleich zu allen verfรผgbaren Alternativen genau zu prรผfen. Bzgl. Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen gibt es mittlerweile viele Studien, die belegen, dass die Energie zu deren Herstellung in den meisten Fรคllen innerhalb weniger Monate amortisiert wird, siehe auch hier.
Ihr IBN
Vielen Dank fรผr dieses Update zur Speicherung im Haushalt Herr Stelzer. Anfรผgen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit wรผrde ich gern noch folgenden Punkt. Die gleichzeitige Anschaffung einer WW-Wรคrmepumpe, statt Durchlauferhitzer oder fossile WW-Erzeugung, erhรถht den Wirkungsgrad, wie in meinem Fall nochmal deutlich. Denn nicht immer reicht das tagsรผber gespeicherte Warmwasser. Auรerdem sind oft nicht alle Familienmitglieder von der Notwendigkeit zu begeistern, mรถglichst bei Sonnenschein zu waschen oder spรผlen. Ich wรผrde es immer vom Einzelfall abhรคngig machen, habe mich selbst auch jahrelang dagegen entscheiden. Die Einbindung der Warmwasserversorgung hat nun aber den entscheidenden Punkt pro Speicher gegeben.
Sehr geehrter Herr Michels,
danke auch fรผr Ihren Kommentar.
Vielleicht nochmals zur Klarstellung: Wirtschaftlich kann sich ein Energiespeicher lohnen aufgrund des Marktdesigns. Ich habe versucht, hauptsรคchlich รถkologisch zu argumentieren, also hinsichtlich einer Amortisation der Ressourcen. Mehr Stromverbrauch bei grรถรerem Ressourceneinsatz lohnen sich dann prinzipiell nicht. Finanziell _kann_ es bei kleinen Speichern anders aussehen, weil die Einspeisevergรผtung klein, der Bezugsstrom teuer ist. Aber auch nur, wenn der Speicher lange hรคlt.
Mich wรผrde es freuen, wenn die Speicher-Ressourcen mehr zentral eingesetzt werden, vor allem, wenn es auch schon aus Mobilitรคtsanwendungen ausgediente Speicher sind. Und was auch schรถn ist, wenn man den Strom ohne Speicherung mit jemanden in der Nachbarschaft teilen kann. Vor allem, wenn dessen Dachausrichtung eine andere wรคre. Dann kann man PV-Strom auch tauschen. Mit Kabel ist das bรผrokratisch einfacher, aber dank EU auch ohne Kabelverlegung mรถglich. Dann muss man die Netznutzung bezahlen.
Schรถne Grรผรe
Friedemann Stelzer
Vielen Dank Herr Stelzer!
Ihr sehr fundierter Artikel zeigt dass sich Stromspeicher weit weniger lohnen, als angenommen.
Das hat mich erstaunt.
Weiter viel Erfolg.
Herzlich, Achim Pilz