Viele Hände schaffen viel – Abenteuerspielplatz

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Das Aachener Beratungs- und Planungsunternehmen „Carpus+Partner“ saniert gemeinsam mit Partnern aus der Bauwirtschaft den Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“ des Kinderschutzbundes.

Schleifen, streichen, sägen und konstruieren. Mit geballtem Engagement haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Carpus+Partner Teile des Aachener Abenteuerspielplatzes „Zum Kirschbäumchen“ saniert. Zwei Tage lang ließ ein Großteil der Belegschaft die Computer auf dem Schreibtisch und nahm stattdessen leichtes und schweres Werkzeug in die Hand. Gemeinsam mit der Leiterin des Abenteuerspielplatzes Miriam Hartmann, ehrenamtlichen Helfern sowie der Unterstützung regionaler Partner konnten so innerhalb kurzer Zeit marode Spielgeräte saniert und neue Abenteuermöglichkeiten geschaffen werden.

Wenn schon, dann richtig!

Dieses Projekt ist Teil einer Initiative, die vor zehn Jahren im Kinderheim „Maria im Tann“ gestartet ist und vor zwei Jahren mit der Gründung der „Starke Kinder Treuhandstiftung“ durch Carpus+Partner in feste Bahnen gelenkt wurde – mit dem Ziel, benachteiligten Kindern zu helfen. Dabei achtet man besonders darauf, dass die finanziellen Mittel für zweckgebundene regionale Konzepte eingesetzt werden. Mit je 50.000 Euro jährlich fördert die Stiftung nachhaltige und sinnvolle Projekte an den Standorten von Carpus+Partner Aachen, Frankfurt, München und Köln. Auf dem Abenteuerspielplatz des Kinderschutzbundes konnten die Kids viele Spielgeräte, wie beispielsweise das Aerotrim-Gerät, einfach nicht mehr nutzen, weil sie defekt waren. Jetzt ist wieder einiges wie neu und wird viele Jahre Spaß ermöglichen. Die Nachhaltigkeit ist aber auch auf einer weiteren, einer kollegialen Ebene gegeben. „Im Rahmen der Teamtage arbeiten Leute aus Abteilungen wie Laborplanung und Verwaltung zusammen, die sonst nicht viel miteinander zu tun haben. Das wiederum fördert den internen Zusammenhalt“, erklärt Vorstand Tobias Ell, der bei der Sanierung des Spielplatzes ebenfalls fest mit angepackt hat.

1 Erst schleppen, dann sägen!
2 Dicke Baumstämme werden die Brücke wieder viele Jahre halten.
3 Viele kleine Leute…, die viele kleine Dinge tun, können das Gewicht der Welt verändern.
4 Das Gruppenhaus erstrahlt in neuem Glanz.
5 Das vor der Sanierung nicht mehr nutzbare Aerotrim-Gerät ist wieder wie neu und wird viele Jahre Spaß ermöglichen.

Acht Projekte, acht Teams

Seit März liefen die Vorbereitungen, einige der verschiedenen Attraktionen auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände am Stadtrand von Aachen fit zu machen. „Wir sind mehrmals hier vor Ort gewesen und jedes Mal kamen uns neue Ideen, die wir umsetzen wollten“, beschreibt Tilo Renz, Projektleiter und Architekt bei Carpus+Partner, die Planungsphase. Letztendlich wurden acht Projekte in Angriff genommen, für die jeweils ein Team zusammengestellt wurde.

Das Haupthaus benötigte dringend einen neuen Anstrich und die seitlich angrenzende Holzterrasse musste komplett erneuert werden. Mit den Jahren wurde auch die Wichtelwanne, ein Frisch-Wasserbecken zum plantschen und spielen, undicht. Eine Holzbrücke zwischen dem Piratenschiff und einem bestehenden Brückenkopf sollte gebaut werden und außerdem entstand der Plan, eine Bootanlegestelle und einen Bogenschießstand zu bauen. „Um die ganzen Baustellen abzuarbeiten, brauchten wir noch Material und schwere Geräte. Also haben wir im Vorfeld nach Sponsoren gesucht, die uns bei dem Vorhaben helfen“, beschreibt Tobias Ell die Vorarbeit.

Projekte, die im Gedächtnis bleiben

Den Gemeinschaftsgedanken zu fördern und zu stärken, gehört seit der Gründung von Carpus+Partner zur Firmenphilosophie. Deshalb veranstaltet das Beratungs- und Planungsunternehmen regelmäßig sogenannte Teamtage. „Eine Zeit lang haben wir z. B. gemeinsam Theaterstücke einstudiert oder Drachenboote gebaut und dann ein Wettrudern veranstaltet. Das war zwar immer sehr schön, aber in der Wirkung auf Carpus+Partner beschränkt“, reflektiert Tobias Ell. „Projekte wie dieses gemeinsam mit dem Kinderschutzbund hingegen, sind längerfristig präsent. Sowohl bei den Mitarbeitern, als auch bei den Kindern, die hier in Zukunft wieder ihre Abenteuer erleben“.

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