Mineralfasern: Entsorgung strenger geregelt

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Künstliche Mineralwolle, die vor 1998 produziert wurde, steht im Verdacht, eine krebserregende Wirkung zu haben und wurde daher mit Jahresbeginn als gefährlicher Abfall eingestuft.

Künstliche Mineralwolle, die vor 1998 produziert wurde, steht im Verdacht, eine krebserregende Wirkung zu haben und wurde daher mit Jahresbeginn als gefährlicher Abfall eingestuft.

In Zukunft müssen künstliche Mineralfasern in speziellen Säcken entsorgt werden. Steinwolle, Mineralwolle und Glaswolle sind künstliche Mineralfasern. Sie werden zum thermischen Dämmen von Häusern aber auch für die Dämmung von Heizungsrohren verwendet.

Da aber bei der Entsorgung eine Unterscheidung nach Produktionsjahr praktisch nicht möglich ist, müssen alle Mineralwollen als Sondermüll entsorgt werden, betont man bei der Wirtschaftskammer. Dafür müssen eigene staubdichte Säcke verwendet werden, da vor allem eingeatmete Partikel gesundheitsgefährdend sein sollen.

Auf kleinen Recyclinghöfen können deshalb nur noch haushaltsübliche Mengen an Mineralfasern übernommen werden, heißt es aus den Salzburger Gemeinden. Größere Mengen wie sie zum Beispiel bei Hausumbauten anfallen, werden von Spezialfirmen entsorgt. Eine Vermischung von Mineralfasern und anderen Müllsorten ist verboten – dafür drohen saftige Strafen.

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Quellenangaben und/oder Fußnoten:

Titelbild: FMI Fachverband Mineralwollindustrie, Lizenz: CreativCommons CCBY-Sa4.0
Quelle: Radio Salzburg, ORF (Österreichischer Rundfunk), 5/2018

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