Wohnen für Hilfe
So funktioniert es
Ältere Menschen stellen dringend gebrauchten Wohnraum bei sich zur Verfügung und erhalten im Gegenzug Hilfe durch junge Menschen. Statt Miete zu zahlen, übernehmen Studierende oder Auszubildende Tätigkeiten, die älteren Menschen im Alltag schwer fallen.
Grundsätzlich gilt: 1 qm Wohnraum = 1 Stunde Hilfe im Monat
Die Aufgaben werden individuell vereinbart. Möglich sind zum Beispiel Hilfen im Haushalt, Einkaufen, Gartenarbeiten, Kochen, gemeinsame Unternehmungen, Begleitung zu Terminen, Gesellschaft leisten, Entlastung von Angehörigen. Ausgenommen sind sämtliche Pflegeleistungen. Die Nebenkosten werden von den jungen Menschen bezahlt.
Vor jeder Vermittlung führen qualifizierte Mitarbeiter*innen Gespräche mit beiden Seiten und machen Vorschläge, wer zu wem passen könnte. Jung und Alt entscheiden dann natürlich selbst. Und so lange eine Wohnpartnerschaft besteht, wird sie auch von „Wohnen für Hilfe“ mit Rat und Tat begleitet.





Typische Alltagssituationen in Wohngemeinschaften zwischen Alt und Jung
Ziele von „Wohnen für Hilfe“
- Älterwerden in der vertrauten häuslichen Umgebung ermöglichen
- Eigenständigkeit und Selbstbestimmung im Alter unterstützen
- Generationsübergreifenden Dialog fördern
- Angehörige entlasten
- Jungen Menschen eine Ausbildung oder ein Studium ermöglichen durch das Angebot von günstigem Wohnraum.
Fazit
„Wohnen für Hilfe“ zeigt, wie gemeinschaftliches Wohnen nicht nur individuelle Lebenssituationen verbessern kann, sondern auch einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leistet.
Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:
BEINANDER e. V.
Wohnen für Hilfe
Telefon: 089 / 1392 8419 20
Mail: wfh@beinander.org
Web: www.beinander.org/wohnen-fuer-hilfe
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